SPD Bietigheim-Bissingen

 

unsere Chronik

Überblick über die Geschichte der SPD in Bietigheim und Bissingen

zusammengestellt von Jörg Kaiser

2017

Am 30. März 2017 fand die jährliche Jahreshauptversammlung in der Gaststätte " Beim Mühlenwirt " ( Rommelmühle ) statt. Es wurden die turnusgemäß notwendigen Wahlen des gesamten Vorstands und der Delegierten für die Kreisdelegiertenversammlungen durchgeführt. Die bisherige Vorsitzende Brigitte Bartenstein wurde in ihrem Amt bestätigt. Weiter sprachen der Kreisvorsitzende Karaahmetoglu und der Kandidat für den hiesigen Bundestagswahlkreis, Thomas Utz über die bevorstehende Bundestageswahl. OB Kessing berichtete über neue Entwicklungen in Stadt, Kreis und Region.

2016

Bei der Landtagswahl am 13. März wurde trotz hervorragendem Einsatz vor Ort und im Land unser Landtagsabgeordneter Thomas Reusch-Frey nicht wieder gewählt. Die SPD erzielte in der Stadt Bietigheim-Bissingen 14,1 % und im gesamten Wahlkreis Bietigheim-Bissingen 13 %. Mit 12,7 % im ganzen Land ist dies das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Landespartei. Die SPD stellt nur noch die viertstärkste Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg.

2015

Der Ortsverein erinnert an seine 125jährige Geschichte mit einem Festakt. Landesinnenminister Reinhold Gall MdL spricht als Festredner am 25. Oktober in den Marktplatzarkaden.

2014

Die Forderung nach einer Ballsporthalle wird von OV und Fraktion abgelehnt, erhitzt in der Stadt die Gemüter. Ein fester Termin ist und bleibt der Bietigheimer Tag im Frühjahr zu dem jedes Jahr die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Bietigheim und der Ortsverein einladen. Weiter hat sich eine Jahrestagung am Beginn des Jahres etabliert, ein Brauch der bis in die siebziger Jahre zurückreicht. Seit 10 Jahren lädt der Ortsverein am 1. Mittwoch im Monat zu einem Bürgergespräch.

2012

Am 4. März wird Jürgen Kessing für weitere 8 Jahre im Amt als Oberbürgermeister bestätigt.

2011

Der SPD Gemeinderat Thomas Reusch-Frey in den Landtag als Nachfolger von Christine Rudolf.

2009

Die Auseinandersetzung um das Bauvorhaben „Stuttgart 21“ geht in eine neue Runde, der Termin des Baubeginns rückt näher. Mitglieder setzen sich in Aktionen gegen das große Bauvorhaben ein - es bleibt in den folgenden Jahren ein wichtiges Thema im Ortsverein.

2005

Am 2. Mai gründen Mitglieder des Ortsvereins eine Ortsgruppe der Arbeitsgemeinschaft 60plus.

2004

Der SPD Ortsverein hat Jürgen Kessing zum OB-Kandidaten nominiert. Am 28. März gewinnt dieser die OB Wahl im 2. Wahlgang und wird Nachfolger von Manfred List.

2003

Kanzler Schröders „Agenda 2010 zur Erneuerung der Sozialsysteme, sorgt auch im Ortsverein für heftige Diskussionen.

2002

Die Sorge um das Klima und die Auswirkung der Erderwärmung beschäftigt in den folgenden Jahren den Ortsverein. Ein Arbeitskreis entsteht.

2001

Ein herausragendes Thema in diesem Jahr ist die Stadtentwicklung bis zum Jahr 2015. Darunter fällt die Probleme im Einzelhandel in Bietigheim-Bissingen und die Verkehrsentwicklung.

1995

Das Baugebiet Kreuzäcker entsteht. SPD Fraktion und OV engagieren sich in seiner Entwicklung, setzen sich auch für den neuen Bahnhof Ellental ein.

1990

Am 2. Dezember wird der SPD Gemeinderat, der 23 Jahre alte Hans-Martin Bury in den Bundestag gewählt. Durch einen großarten Auftritt beim Listenparteitag der Landes SPD konnte er den Listenplatz 3 der Landesliste erringen. Er behält sein Mandat bis 2005.

1989

Bietigheim begeht den 1200. Jahrestag seiner erstmaligen Erwähnung. Zeitgleich findet die Landesgartenschau statt. Für den Ortsverein standen in den Jahren davor die Weiterentwicklung der Altstadtsanierung und die Gestaltung der Gartenschau auf den Themenblock. 9.11. nach dem Fall der Mauer werden Kontakte zu Genossen der SDP in der DDR geknüpft. Am Bietigheimer Tag 1990 kommen die Referenten aus dem Osten. Weiter werden in den nächsten Jahre auch Kontakte zu befreundeten Genossen in Skekszard und Sucy-en-Brie geknüpft.

1981

Auch in Sachen NATO Doppelbeschluss folgt der OV nicht der eigenen Regierung und lehnt die Nachrüstung in einer Versammlung im Mai 1981 ab.

1977

Der SPD Vorstands des OV geht mit der Forderung nach einen Baustopp für Atomkraftwerke auf Distanz zur SPD geführten Bundesregierung, aber im Sinne von Claus Weyrosta.

1975

Zusammenschluss von Bietigheim und Bissingen am 1. Januar Noch im Januar schließen sich die Ortsverein Bietigheim und Bissingen zu einem gemeinsamen Ortsverein zusammen. Rudi Neubauer, der Vorsitzende des alten Ortsverein Bissingen wird Vorsitzender des gemeinsamen Ortsvereins ( bis 1981 )

Am 11. März kann sich der von der CDU unterstützte Manfred List gegen den von der SPD favorisierte Volker Baehr durchsetzen. Bei Gemeinderatswahlen erreicht die SPD 28,5% der Stimmen und bleibt hinter der CDU. In den folgenden Jahren bestimmten die Altstadtsanierung und der Ausbau der Verkehrswege die Kommunalpolitik.

1971

Die SPD in Bissingen war unter Bedingungen für einen Zusammenschluss. Forderung war, mit einem Zusammenschluss müsse mehr für den Bürger geleistet werden können. In Bietigheim war man schon früh für eine gemeinsame Stadt. Der von einigen SPDlern geäußerte Namensvorschlag „Metterbuchberg“ wurde nicht verwendet.

1968

SPD OV Vorstand Maute aus Bissingen führte im Namen aller SPD Gemeinderatskandidaten aus, dass in absehbarer Zeit eine Eingemeindung Bissingen nach Bietigheim nicht Frage kommen würde. Der Zusammenschluss wurde ein großes Thema in den folgenden Jahren in beiden Orten.

1967

Am 1. Februar übernimmt Claus Weyrosta das Landtagsmandat vom Karl Braun. Er bleibt MdL bis 1996 und übernimmt verschieden Funktionen in Fraktion und in Ausschüssen.

1966

Claus Weyrosta wird neue Vorsitzender des Ortsvereins. Eine neue Generation tritt an.

1948

22. Juni : Erster Bietigheimer Tag nach dem II. Weltkrieg zum Thema „ Kirche und Arbeiterschaft im Kampf um soziale Gerechtigkeit“. Mit Wilhelm Keil MdL und Landtagspräsident und Dr. Dr. Eberhard Müller, Leiter der Akademie Bad Boll. Bis in die sechziger Jahre hinein behielt die SPD in Bissingen ihre dominierte Stellung bei Bundes- und Landtagswahlen.

Die Integration der Heimatvertriebenen und ihrer Parteien in die CDU waren ein Grund für das Ende dieser Vorherrschaft .

In Bietigheim waren in den fünfziger Jahren die Wiederbewaffnung und die Bildung des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg wichtige Themen. Später waren es dann Themen um die Entwicklung und Bau des Wohngebiets Buch, Sportstättenbau, Bahnhofsneubau.

1946

Bei den Kommunalwahlen am 27. Januar gehen KPD und SPD in Bissingen gemeinsame Wege. Als aber nur Kommunisten ins Kommunalparlament kommen, lehnt die Bissinger SPD eine weitere Zusammenarbeit ab. In einer Protokollnotiz wird für die Gründung der Bissinger SPD der 3.März genannt. In den folgenden Jahren wächst der Kreis der Genossen in beiden Ortsvereinen nur langsam an. Ab 1946 stellt die Bietigheimer SPD mit Willy Krieg den Bürgermeister ( bis 1948 ).

1945

Am 17. November findet im Gasthaus Bären die Gründungsversammlung der Bietigheimer SPD statt. Erster Vorsitzender wird Paul Heidelbauer ( bis 1966 ).

1930

Auch in Bietigheim verliert die SPD in den Wahlen bis 1933 über 10% ihre Stimmen. Am 26.2. 1933 beteiligt sich die Linke in Bietigheim geschlossen an einem Demonstrationszug. Nach der Reichstagsbrandverordnung verbrennen die Sozialdemokraten auch in Bietigheim ihre Parteibücher und Unterlagen. Im März 1933 wird der Gemeinderat gleichgeschaltet. Der Bietigheimer Bürgermeister Schmidbleicher wird abgesetzt. Die Gewerkschaften, die vielen Sport- Kultur- und anderen Vereine der Arbeiterbewegung werden verboten und ihr Vermögen eingezogen.

1921

Nach dem Tod des Bietigheimer Stadtschultheiß Mezger im Februar 1921 gewinnt der auch von den Sozialdemokraten unterstützte Christian Schmidbleicher die Wahl. Am 24. und 25. April 1921 findet der erste Bietigheimer Tag statt. Vom damaligen Stadtpfarrer Hans Voelter ins Leben gerufen, nach Ende der Monarchie suchten SPD und die evangelische Kirche hier das Gespräch miteinander. Beginn einer der Traditionsveranstaltungen in Bietigheim. Sie fand vor dem II. Weltkrieg bis 1931 statt.

1919

25. Mai: erste Gemeinderatswahlen nach dem Krieg. Mit Luise Kämpf aus dem SPD Ortsverein Bietigheim erringt zum ersten Mal eine Frau einen Sitz im Kommunalparlament.

In Bissingen wird die KPD in den folgenden Jahren bis 1933 die SPD weit überflügeln und nimmt hier eine dominierte Stellung ein . In Untermberg zeigt das Ergebnis mit 56,5% der Stimmen der KPD noch im November 1932 bei den Reichstagswahlen ihre starke Stellung in dem kleinen Ort.

1918

In Bissingen hält Wilhelm Keil schon im Januar 1918 einen Vortrag zum Thema Verständigungsfrieden ab. Es ist die erste Versammlung seit Kriegsbeginn. 10.11.1918 Im Bietigheimer OV wird eine erste Mitgliederversammlung abgehalten und ein Arbeiterrat (aktiv bis Juni 1919) gegründet. 11. 11. 1918 bildet sich auch in Bissingen ein Arbeiterrat.

In beiden Gemeinden haben sich Genossen von der MSPD abgewandt und sich zur USPD zusammengeschlossen. Später kommt es auch zur Gründung der KPD. Die Mitglieder der USPD gehen bis 1922 zur MSPD oder zur KPD. Auch in Bietigheim und Bissingen gibt zu tiefgreifenden Auseinandersetzungen der beiden Linken Parteien.

1914-1918

Erster Weltkrieg: die Aktivtäten der Ortsvereine kommen fast zum erliegen. Eine Maifeier abzuhalten wurde vom Militär unterbunden.

1912

Zu den Reichstagswahlen erhält in Bissingen der Kandidat Wilhelm Keil rund 70% der Stimmen. In Bissingen kommt es zu einem über einen Monat anhaltenden Streik bei der Rommelmühle. SPD OV erwägt einen Aufruf zu einen Boykott der Rommelprodukte, es kommt zu einer Volksversammlung vor dem Bissinger Rathaus.

Auch in diesem Jahr kommt es zum Streit zwischen Bietigheim und Bissingen um den Wunsch der Bietigheimer die am Bahnhof gelegene Bissinger Parzelle bei sich einzugemeinden. SPD MdL Feuerstein sprach sich für den Bietigheimer Wunsch aus, MdL Wilhelm Keil dagegen. Die Bissinger setzten sich dann durch. Im Volksmund hieß es dann:“ Diesmal hat nicht der Me(t)zger ( Bietigheimer Stadtschultheiß JK )`s Kälble ( Bissinger Schultheiß JK) geschlachtet sondern umgekehrt.

1908

Erste reine SPD Liste der Bietigheimer SPD zu den Gemeinderatswahlen. Ab 1911 ist in Bietigheim Robert Hessentaler der erste SPD Gemeinderat in Bietigheim.

1905

Ab 1905 ist mit Karl Reichert der erste Gemeinderat der SPD auf dem Bissinger Rathaus.

1901

24. Februar: Neuanfang bei Bissinger SPD Neuanfang. 17 Genossen gründen einen Ortsverein. Erster Vorsitzender wurde Christian Gehweiler.

1899

Ab 1899 kommt es in Bietigheim und Bissingen in der Arbeiterbewegung zu Gründungen verschiedener weiterer Verbände. Dazu gehören diverse Gewerkschaftsgruppen, Kultur- und Sportverbände und weitere Vereine wie z. B. der Konsumverein.

1891

Im ersten Oberamtsbericht von 1891 wird vermerkt, dass ein sozialdemokratischer Verein Bissingen von Arbeitern gegründet worden ist, Sitz war damals Untermberg. Dieser löste sich allerdings u. a. wegen der Weigerung von Gastwirten SPD Versammlungen bei sich aufzunehmen, bis zur Jahrhundertwende wieder auf. Die Untermberger Genossen wandten sich dem Bezirksverein Vaihingen zu.

1890

Am 4. Mai 1890 lud der Arbeiterverein Bietigheim zu einem Vortrag ein. Es ist die bisher erste schriftliche Erwähnung des SPD Ortsvereins Bietigheim. Der Bietigheimer Stadtschultheiß hatte trotz des noch bestehenden Sozialistengesetzes die Versammlung nicht verboten. Da das Sozialistengesetz zum 1. Oktober 1890 auslaufen sollte, sah der Schultes keinen Anlass mehr die Versammlung zu verbieten.

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