SPD Ortsverein Bietigheim-Bissingen

 

Jahresausflug 2019: Dresden

Auf den Spuren von August dem Starken

Schon im Bus, auf der Fahrt nach Dresden, berichtete Peter Lommel über Leben und Wirken von Friedrich August der erste, genannt „der Starke“, der mit seinen Vorstellungen und der Präsentation seiner Macht das Stadtbild Dresdens geprägt hat.

Aber erst kam auf dem Jahresausflug von SPD 60 Plus ein Blick in eine andere Welt, bei einer Zwischenstation in Bayreuth und einer Führung durch das Festspielhaus. Leider reichte die Zeit nicht zum Besuch einer Aufführung, aber auch mit einer kleinen Spieluhr ließ sich die sagenhafte Akustik in diesem Haus demonstrieren. Auch sie beeindruckte.

Schon abends, nach dem Bezug des stadtnah gelegenen Hotels am Elbufer, konnten die Teilnehmer einen ersten Eindruck von dieser lebendigen Stadt gewinnen. Mehr und intensivere Eindrücke vermittelte dann am nächsten Tag die Stadtführung per Bus und zu Fuß durch die flächenmäßig viertgrößte Stadt Deutschlands. Auch wenn viele Teilnehmer schon öfters dort gewesen waren, entdeckten sie doch neue Perspektiven und Eindrücke.

Nach einer Orgelandacht in der Frauenkirche hörte man, gerade an diesem Ort, einiges über die Zerstörung der Stadt im Krieg und den Wiederaufbau in DDR Zeiten und danach. Gemeinsam besuchte man dann die Semperoper. Der Besuch im grünen Gewölbe zeigte noch einmal die Demonstration von Macht und Größe in damaligen Zeiten, während draußen auf der Straße junge und auch ältere Menschen bei „Friday for future“ für Bescheidenheit und Zurückhaltung, vor allem im Umgang mit unsere Ressourcen, demonstrierten. Nach diesem langen Tag erschien aber Zurückhaltung beim gemeinsamen ,Abendessen nicht notwendig.

Auch am nächsten Tag erinnerte man an August den Starken, denn auch die Gründung der Porzellanmanufaktur in Meißen ging auf seinen Einfluss zurück. Sie wurde besichtigt, und die meisten Teilnehmer schafften es, beindruckt, aber ohne größere Einkaufstüten sie wieder zu verlassen.

Auch die Stadtführung in Meißen beeindruckte, noch mehr aber der Besuch im Schloss Moritzburg, wo einst August der Starke rauschende Feste feierte.

Nicht ganz so festlich, aber gemütlich endete auch der letzte Tag vor der Heimreise. Auch bei der Rückfahrt gab es gemütliche Pausen. Die erste in Hof, das zu einem gemütlichen Stadtbummel und einer nahrhaften Mittagspause einlud, dann in Ansbach, wo besonders der Hofgarten der Residenz, dessen Herbstblumen schon erblüht waren, zum Bummeln verlockte.

Die letzte Pause gab es dann in einem Besen, der Gelegenheit bot für einen gemütlichen Abschluss der vier ereignisreichen Tage und für ein herzliches Dankeschön an Frau Heyes, die diese Reise organisiert hatte.

Rainer Schwab